Adipositas Zentrum Zürich des Universitätsspitals Zürich

Adipositas, auch als Fettleibigkeit bezeichnet, ist eine immer häufiger auftretende Erkrankung, welche - inklusive der damit zusammenhängenden Stoffwechselveränderungen - am Universitätsspital Zürich umfassend und ganzheitlich betreut wird.

Am universitären Adipositas Zentrum Zürich (AZZ) werden Patienten von einem Team aus Mitarbeitern der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung, der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie, der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, sowie von Ernährungsberater/-therapeuten, Psychiatern und Psychologen behandelt.

Grundlage für die weitere Behandlungsplanung sind eine detaillierte Anamnese und eine gründliche körperliche Untersuchung, zudem werden gemäss der erhobenen Befunde weitere benötigte apparative Untersuchungen zur Diagnosesicherung eingesetzt.

An zentraler Lage in Zürich werden am Universitätsspital Zürich (USZ) jährlich rund 42’000 stationäre Patienten behandelt und über 500’000 ambulante Besuche an 43 Kliniken und Institutionen verzeichnet. Am Puls der Forschung und bestens vernetzt bietet das USZ ein umfassendes Leistungsangebot von der medizinischen Grundversorgung bis hin zur Spitzenmedizin.

Herausforderung

Die Abklärung der Adipositas ist komplex, wobei vor allem die Vorgeschichte meist langwierig und sehr ausführlich ist. Die Anamneseerhebung ist mit einem grossen Aufwand verbunden, jedoch unumgänglich für die Einleitung einer zielgerichteten weiteren Diagnostik und Betreuung der Patienten. Hinzu kommt die Erhebung mehrerer Scores und Fragebogen, um den aktuellen Zustand und die Lebensqualität der Patienten standardisiert einzuschätzen. Somit entsteht insgesamt ein erheblicher Dokumentationsaufwand und es steht weniger Zeit für das individuelle Patientengespräch zur Verfügung. Ausserdem erfordert die hochspezifische Anamnese und körperliche Untersuchung eine detaillierte Instruktion neuer Mitarbeiter, was ebenfalls mit einem hohen Zeitbedarf verbunden ist.

Lösung

Für das universitäre Adipositas Zentrum Zürich haben wir mit den hochflexiblen Modulen der Clinic Suite eine massgeschneiderte Lösung erarbeitet.

PD Dr. med. Philipp Gerber

Dank sublimd kann ich mich in meiner Sprechstunde voll und ganz dem individuell geführten Patientengespräch widmen.

PD Dr. med. Philipp Gerber, Klinischer Leiter Endokrinologie im Adipositas Zentrum Zürich, Universitätsspital Zürich

Eingesetzt werden neben sublimd Check-in auch die beiden Produkte sublimd Outline und sublimd Examine. Vor Beginn der Sprechstunde werden die Patienten mittels Check-In am Tablet durch die Anamnese geführt, wobei diese selbständig Fragen zu ihren aktuellen Beschwerden, aber vor allem auch den bereits absolvierten Therapien und Diäten beantworten können. Zusätzlich werden standardisierte Fragen zur aktuellen Lebensqualität und Aktivität gestellt. Die Antworten werden für die behandelnden Ärzte automatisch in einem Bericht in natürlicher Sprache dargestellt, welcher direkt für die Dokumentation verwendet werden kann. Aus den Fragebogen entsteht eine Auswertung für die Dokumentation in Schriftform. Ohne Zusatzaufwand stehen alle erhobenen Informationen mit einem Klick in einem strukturierten Format (z.B. als CSV-Datei) für Auswertungen der klinischen Forschung zur Verfügung. Somit steht dem zuständigen ärztlichen Personal im Gespräch mit den Patientinnen und Patienten deutlich mehr Zeit zur Verfügung, um auf die individuelle Situation und Bedürfnisse einzugehen. Die wertvolle Konsultationszeit wird nicht mehr durch das Abfragen einer Liste aufgebraucht.

Die von den Patienten erfassten Angaben können von den Ärzten mittels Outline einfach ergänzt werden. Die Dokumentation der körperlichen Untersuchung erfolgt mittels Examine nach demselben Schema. Neben einer deutlichen Reduktion der administrativen Arbeiten steht den Ärzten ein Leitfaden für die Anamnese und körperliche Untersuchung zur Verfügung. Neue Mitarbeiter können dadurch strukturiert und effizient eingearbeitet werden.

Neben der Anamnese und der körperlichen Untersuchung werden am Ende der Konsultation auch die Vitalwerte und Körpermasse strukturiert mit Chronic Care festgehalten und grafisch als Kurve dargestellt. Bei den nächsten Konsultationen kann der Verlauf sofort eingesehen und mit dem Patienten besprochen werden.

Ausblick

Durch die regelmässige und vor allem strukturierte Aufzeichnung von Anamnese, körperlicher Untersuchung und Vitalwerten mit sublimd können in Zukunft Therapieerfolge und weitere, möglicherweise noch unbekannte Zusammenhänge wesentlich einfacher untersucht bzw. verstanden werden. Gleichzeitig wird durch den Einsatz von Mikro-Datenpunkten die Basis für den Einsatz von Machine Learning-Algorithmen gelegt, welche beispielsweise zur Optimierung der Patientenbefragung oder zur Unterstützung des Behandlungsteams bei der Diagnostik und Therapieplanung eingesetzt werden können.

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