Die digitale Anamnese von sublimd

Patientinnen und Patienten beantworten die Anamnesefragen vor dem Termin, und sublimd erstellt daraus den Bericht fürs KIS. In einer Studie an zwei Schweizer Notfallstationen sparte das im Schnitt 14 Minuten Dokumentationszeit pro Patient.

Täglich bei innovativen Gesundheitsorganisationen im Einsatz

Die Anamnese ist dokumentiert, bevor das Gespräch beginnt

Ärztinnen und Ärzte verbringen fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit Dokumentationsarbeiten. Dadurch bleibt kaum Zeit für die eigentliche Patientenbetreuung. Die digitale Anamnese von sublimd übernimmt die Erhebung der Anamnese und übermittelt einen ausformulierten medizinischen Bericht an das Klinikinformationssystem (KIS). Krankenhäuser nutzen die digitale Anamnese von sublimd in der Notfallstation, in Sprechstunden wie der Anästhesie-Sprechstunde und zur Vorbereitung stationärer Eintritte.

Die digitale Anamnese von sublimd reduziert den Aufwand für Erhebung und Dokumentation deutlich und schafft so Freiräume für das individuelle Patientengespräch.

Was der heutige Ablauf kostet: Zeit, Qualität und Motivation

Rund 44 Prozent der ärztlichen Arbeitszeit fliessen in Bürokratie und Dokumentation. Zeit, die für die Behandlung von Patientinnen und Patienten fehlt und den Arbeitstag unnötig verlängert.
Weil die Dokumentation nicht Schritt hält, werden Austrittsberichte oft erst mit grosser Verzögerung versendet.
Die hohe Belastung des medizinischen Personals führt zu Qualitätseinbussen, Überstunden und personellen Ausfällen.
Die Anamnese wird im Gespräch erhoben und anschliessend ein zweites Mal am Computer dokumentiert.
Patientinnen und Patienten müssen im Verlauf einer Behandlung dieselben Fragen mehrfach beantworten.
Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachpersonen verlieren die Freude an ihrem Beruf.

Was ist eine digitale Anamnese?

Die digitale Anamnese erhebt die medizinische Vorgeschichte strukturiert über ein Gerät. Patientinnen und Patienten beantworten Fragen zu ihren Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamenten, Allergien sowie zur Familien- und Sozialanamnese. Das geschieht vor dem Termin am eigenen Smartphone, Tablet oder Computer oder im Wartezimmer am Tablet der Klinik. Aus den Antworten entsteht automatisch ein medizinischer Bericht, der dem Behandlungsteam bereits vor dem Gespräch zur Verfügung steht. Wie das im Detail funktioniert, beschreibt der Beitrag Die digitale Anamnese von sublimd.

Ausgangspunkt für die digitale Anamnese sind die begrenzten zeitlichen Ressourcen des Fachpersonals: Rund 44 Prozent der ärztlichen Arbeitszeit fliessen in Bürokratie und Dokumentation. Die Anamnese wird heute meist im Gespräch erhoben und anschliessend am Computer nachgetragen. Das ist Dokumentation in zwei Schritten, mit Zeitverlust und Fehlerquellen. Die digitale Anamnese dreht die Reihenfolge um: Die Routinefragen sind bereits beantwortet und dokumentiert, wenn das Gespräch beginnt. Wie sich der Behandlungsprozess dadurch verändert, zeigt der Beitrag Wie sublimd den Behandlungsprozess mit der digitalen Anamnese optimiert.

So läuft eine digitale Anamnese mit sublimd ab

1. Der Termin löst den Prozess automatisch aus

Sobald im Klinikinformationssystem ein Termin geplant ist, übernimmt sublimd React die relevanten Ereignisse über eine HL7- oder FHIR-Schnittstelle. Die Terminart bestimmt, welche Inhalte aufgeschaltet werden: In der Anästhesie-Sprechstunde sind es Anästhesie- und Pflegefragebogen, in der Notfallstation die symptomorientierte Anamnese, in spezialisierten Sprechstunden klinikeigene Fragenkataloge. Patientinnen und Patienten werden über das Patientenportal der Klinik, per E-Mail oder SMS benachrichtigt; eine automatisierte Erinnerungsfunktion sorgt für eine hohe Rücklaufquote.

2. Patientinnen und Patienten antworten vor dem Termin

Ausgefüllt wird zu Hause am eigenen Gerät oder im Wartezimmer am Tablet der Klinik, und zwar im Browser, ohne App-Installation und ohne Kontoerstellung. Der Zugang ist mit Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert. Wer in Ruhe antwortet, gibt mehr und genauere Auskünfte. In der Studie des Universitätsspitals Basel gaben 21.4 Prozent der Patientinnen und Patienten an, sensible Angaben wie Alkohol- oder Drogenkonsum lieber am Tablet als im Gespräch zu machen.

3. Der Bot führt durch einen dynamischen Fragenkatalog

Der Anamnese Bot führt autonom durch die Erhebung. Der integrierte, KI-gestützte Medical Knowledge Graph mit mehreren Tausend Fragen und über 30'000 Datenpunkten sorgt dafür, dass nur relevante Fragen erscheinen und keine wichtigen Punkte übersehen werden. Die Eingaben werden auf Pflichtfelder, Wertebereiche und Einheiten geprüft. Die Inhalte stehen bereits in 10 Sprachen bereit. Wenn Patient und Behandlungsteam keine gemeinsame Sprache haben, steigt das Risiko für Missverständnisse und relevante medizinische Fehler. Die Erhebung in der vertrauten Sprache senkt dieses Risiko von Beginn an. Medizinische Vorkenntnisse sind nicht nötig. Der sichere Umgang mit einem Tablet oder Smartphone genügt.

4. Aus den Antworten entsteht automatisch ein medizinischer Bericht

Die Medical Report Engine erstellt aus den Angaben einen ausformulierten Bericht, der sich an der Art und Weise orientiert, wie Ärztinnen und Ärzte dokumentieren. Mit der Nutzung eines Large Language Models (LLM) lässt sich der Schreibstil sogar an den jeweiligen Nutzer anpassen. Der Bericht ist in Echtzeit und damit bereits vor der Konsultation verfügbar und kann direkt für die interne Dokumentation und Austrittsberichte verwendet werden. Im Endometriosezentrum des Kantonsspitals Baden zeigt sich der Unterschied: Herkömmliche Systeme für die digitale Anamnese listen die Angaben nur stichwortartig auf und bewirken dadurch kaum eine Zeitersparnis. Der ausformulierte Bericht von sublimd lässt sich hingegen unmittelbar für den Austrittsbericht weiterverwenden. Anschliessend kann das Fachpersonal die Angaben mit sublimd Outline strukturiert ergänzen; das Modul dient gleichzeitig als Leitfaden und stellt sicher, dass keine relevanten Fragestellungen verpasst werden.

5. Die Daten landen im KIS und in der Auswertung

Der Bericht wird über eine Schnittstelle automatisch an das Klinikinformationssystem übergeben und ist dort ohne Medienbruch einsehbar. Im Analytics-Modul stehen Prozesskennzahlen in Echtzeit bereit, und die hochstrukturierten Daten lassen sich für PROMs-Verläufe, Statistiken und die klinische Forschung weiterverwenden.

Integration in KIS, PDMS und Patientenportal

Anamnese-Daten sind nur dann nützlich, wenn sie dort ankommen, wo behandelt und entschieden wird. sublimd ist deshalb auf tiefe Integration in die bestehende Systemlandschaft ausgelegt, vom Klinikinformationssystem (KIS) über das Patientendatenmanagementsystem (PDMS) bis zum Patientenportal. Eingehende Daten laufen über HL7 (ADT, SIU, ORU), FHIR, REST-API oder Datei-Upload, ausgehende über HL7, FHIR, API-Aufruf, Dateiexport oder direkten Datenbank-Lesezugriff. Aus dem Klinikinformationssystem heraus lässt sich über einen kontextsensitiven Link direkt in den richtigen Fall springen. Wo ein KIS keine klassische Schnittstelle anbietet, übernimmt Robotic Process Automation (RPA) die Übergabe.

Auch der Zugang für Patientinnen und Patienten ist integriert: Die Benachrichtigung erfolgt über das Patientenportal der Klinik, etwa per Push-Notification in der heyPatient-App, oder per E-Mail mit Link auf die browserbasierte Patientenapplikation. Wurden Angaben bereits früher erhoben, können sie automatisch übernommen und zur Überprüfung angezeigt werden, statt sie erneut abzufragen. Weitere Angaben zum Austausch mit KIS, PDMS und Patientenportalen finden sich in der technischen Dokumentation.

Entlastung, die sich messen lässt

Die Wirkung der digitalen Anamnese ist dokumentiert: In einer Studie an zwei Schweizer Notfallstationen reduzierte sich die durchschnittliche Dokumentationszeit pro Patient um 14 Minuten. Das Endometriosezentrum des Kantonsspitals Baden gibt eine durchschnittliche Zeitersparnis von über zehn Minuten pro Patientin an. Das Kantonsspital Baden nutzt sublimd inzwischen abteilungsübergreifend – von Frauen und Kinder über Infektiologie und Physiotherapie bis zu Chirurgie und Pflege.

Auf Seiten der Patientinnen und Patienten ist die Akzeptanz hoch: In der Pilotphase an der Zentralen Notaufnahme des Universitätsklinikums Augsburg hielten 88 Prozent der Patienten die Bedienung für einfach und benötigten wenig bis keine Unterstützung; 77 Prozent fanden die Idee gut bis sehr gut, durch eigene Angaben die Abläufe zu unterstützen. Die Ausführlichkeit und Standardisierung der Fragen werden dabei ausdrücklich hervorgehoben: «Den Patienten werden Fragen gestellt, die sonst nicht regelhaft erfasst werden und die Arztberichte sind dadurch wesentlich ausführlicher.»

Datenschutz und On-Premise-Betrieb

sublimd wird On-Premise auf einem Server in der eigenen Infrastruktur betrieben. Die Anamnese-Daten bleiben damit unter eigener Kontrolle. Damit gelten für sie dieselben Datenschutz- und Compliance-Vorgaben wie für alle übrigen Daten der Organisation. Die Architektur trennt eine öffentliche von einer privaten Zone, wurde von Sicherheitsverantwortlichen mehrerer Kliniken geprüft und in mehreren Penetrationstests von aussen auf Schwachstellen getestet. Der Datenzugriff ist über Active Directory und ein fein granulares Rollen- und Rechtekonzept geregelt (bis hin zu Lese- und Schreibrechten auf einzelnen Datenpunkten) und wird in einem Audit Trail protokolliert. Patientinnen und Patienten melden sich mit Zwei-Faktor-Authentifizierung an, ohne App-Installation und ohne Kontoerstellung. Einwilligungen für Behandlung, Erhebung und Forschung lassen sich verwalten und widerrufen.

Digitale Anamnese als Teil der Patient Journey

Eine Anamnese ist umso wertvoller, je besser sie mit den übrigen Schritten der Patient Journey verknüpft ist. Angaben, die vor dem Eintritt erhoben wurden, lassen sich in der digitalen Patientenaufklärung und in der Einverständniserklärung wiederverwenden, statt sie erneut abzufragen. Das Patienten-Onboarding nutzt dieselben Mechanismen für Eintrittsformular und Versicherungsdaten, und PROMs und PREMs bauen auf denselben strukturierten Daten auf, wenn der Verlauf nach einem Eingriff gemessen wird.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigen die Fallstudien: Das Kantonsspital Baden erhebt die Anamnese zu Hause oder im Wartezimmer am Tablet und überträgt die Daten direkt ins KIS. Die Lindenhofgruppe hat mit der Anästhesie-Sprechstunde einen zweiten Bereich erschlossen, nachdem die Lösung in der Onkologie eingeführt war.

Hauptvorteile der digitalen Anamnese von sublimd

Nachgewiesene Entlastung des Fachpersonals

In einer Studie an zwei Schweizer Notfallstationen sparten Assistenzärztinnen und -ärzte mit sublimd im Schnitt 14 Minuten pro Patient. Das Kantonsspital Baden beziffert die Ersparnis im Endometriosezentrum auf über zehn Minuten pro Patientin. In einer Studie des Universitätsspitals Basel bewerteten Oberärzte die mit sublimd entstandenen Berichte als signifikant vollständiger.

Höhere Qualität durch Standardisierung

Die systematische Anamnese-Erhebung liefert dem Behandlungsteam bereits vor dem Patientengespräch umfassende, medizinisch relevante Informationen. Hinterlegte Standards sorgen dafür, dass die Qualität auch bei Wechseln im Team konstant hoch bleibt, und neue Mitarbeitende sind schneller eingearbeitet. Übertragungsfehler entfallen, was die Patientensicherheit erhöht.

Fragen, die zu den Beschwerden passen

Der KI-gestützte Medical Knowledge Graph umfasst mehrere Tausend Fragen und über 30’000 Datenpunkte. Je nach Beschwerden stellt sublimd die passenden Folgefragen, sodass nur relevante Fragen erscheinen und keine wichtigen Punkte übersehen werden. Die hochstrukturierten Daten lassen sich anschliessend für Auswertungen und weitere KI-Anwendungen nutzen.

Nutzen von sublimd wissenschaftlich bestätigt

In einer vom Notfallzentrum des Universitätsspitals Basel durchgeführten wissenschaftlichen Studie wurde der klinische Nutzen der Software von sublimd untersucht und die Resultate im Acute Medicine Journal (Volume 19, Issue 3, 2020) publiziert.

  • 80 bis 90% der PatientInnen würden die digitale Befragung erneut verwenden
  • Exzellente Benutzerfreundlichkeit (System Usability Scale-Score SUS von 82.5)
  • ÄrztInnen berichten von einer reduzierten Arbeitsbelastung dank der automatisierten medizinischen Dokumentation von sublimd
  • OberärztInnen bewerten die Berichte von ÄrztInnen, welche von sublimd unterstützt wurden, als signifikant vollständiger

„Anstatt Routinefragen abzuarbeiten, haben wir Ärzte nun mehr Zeit für das individuelle Patientengespräch. So können wir gezielt auf diejenigen Aspekte eingehen, die für die Behandlung relevant sind.
Die Plattform ist sehr einfach und intuitiv zu bedienen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Nutzungsbereitschaft bei den Patientinnen sehr hoch ist.“

― Dr. med. Mark Ormos, Leiter Endometriosezentrum, Kantonsspital Baden KSB

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Für wen eignet sich die digitale Anamnese von sublimd?

Die digitale Anamnese von sublimd eignet sich für Notfallstationen, Notfallpraxen, Kliniken (Beispiel: Anästhesie-Sprechstunde) und telemedizinische Dienstleister, in denen die Anamnese heute im Gespräch erhoben und danach ein zweites Mal am Computer dokumentiert wird.

Bereit für eine Anamnese ohne Dokumentationsaufwand?

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Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Terminbasierte Prozessauslösung über sublimd React: Ein im KIS geplanter Termin schaltet automatisch die passende Anamnese auf
Symptombasierte Anamnese-Erhebung und Dokumentation anhand des integrierten, KI-gestützten Medical Knowledge Graphs mit mehreren Tausend Fragen (geeignet für Notfallstationen und Sprechstunden mit einem breiten Symptomspektrum)
Spezifische Anamnese-Erhebung und Dokumentation anhand klinikeigener Fragenkataloge (geeignet für hochspezialisierte Sprechstunden)
Automatische Übernahme bereits bekannter Angaben (z.B. aus dem letzten Gesundheitsfragebogen oder einem früheren Aufenthalt)
Automatische Patientenbenachrichtigung über das Patientenportal der Klinik (Push-Notification), per E-Mail oder SMS, inklusive Erinnerungen bei unvollständiger Bearbeitung
Webbasierter Zugang mit Zwei-Faktor-Authentifizierung, ohne App-Installation und ohne Benutzerkonto
Einsatz zu Hause am eigenen Gerät (Computer, Tablet, Smartphone) oder im Wartezimmer: am Tablet der Klinik oder auf dem eigenen Gerät (BYOD)
Vielfältige Fragetypen für eine intuitive und angenehme Patientenerfahrung
Anamnese in beliebigen Fremdsprachen verfügbar
Validierung der Eingaben (Pflichtfelder, Wertebereiche, Einheiten)
Integration digitaler Einwilligungserklärungen mit elektronischer Signatur (sublimd Sign)
Automatisierte Anforderung externer Dokumente (z.B. Befunde, Diagnoseliste, Medikation vom Hausarzt)
Bereitstellung der Dokumentation als medizinischer Bericht in Fliesstextform oder als strukturiertes Formular
Automatische Übertragung der Daten an das KIS bzw. PDMS über eine HL7- oder FHIR-Schnittstelle
Flexibler Datenexport in weiteren gängigen Formaten (z.B. JSON, XML, PDF)
Integrierbare Leitfäden für Anamnese und körperliche Untersuchung sowie strukturierte Bearbeitung und Ergänzung der erhobenen Angaben (sublimd Outline)
Strukturierte Dokumentation der körperlichen Untersuchung (sublimd Examine)
Integriertes Teaching-Tool mit direktem Zugriff auf Differenzialdiagnosen und Hintergrundinformationen
Automatisierung manueller Schritte über die integrierte Prozess-Engine
Einbezug von KI-Services (z.B. Large Language Models) in allen Prozessen möglich
Integriertes Analytics-Modul mit Echtzeitstatistiken zur Prozessauswertung
Strukturierter Rohdaten-Export (z.B. CSV) für Statistik und klinische Forschung
Branding im Corporate Design der Klinik

Häufige Fragen zur digitalen Anamnese

Was ist eine digitale Anamnese?

Die digitale Anamnese erhebt die medizinische Vorgeschichte strukturiert über ein Gerät: Patientinnen und Patienten beantworten Fragen zu Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamenten, Allergien sowie zur Familien- und Sozialanamnese – zu Hause am eigenen Smartphone, Tablet oder Computer oder im Wartezimmer am Tablet der Klinik. Aus den Antworten entsteht automatisch ein medizinischer Bericht, der dem Behandlungsteam bereits vor dem Gespräch zur Verfügung steht.

Wie läuft eine digitale Anamnese mit sublimd ab?

Aus dem Klinikinformationssystem wird der Termin übernommen, und je nach Terminart werden die passenden Inhalte aufgeschaltet. Die Patientin oder der Patient erhält automatisch eine Benachrichtigung und füllt die Anamnese vor dem Termin aus; Erinnerungen erhöhen die Rücklaufquote. Der Anamnese Bot führt durch einen dynamischen Fragenkatalog, validiert die Eingaben und erzeugt daraus einen medizinischen Bericht, der automatisch ins KIS oder PDMS übergeben wird.

Ersetzt die digitale Anamnese das ärztliche Gespräch?

Nein. Die digitale Anamnese übernimmt Routinefragen und Dokumentation, nicht die medizinische Beurteilung. Das Behandlungsteam erhält die Angaben vorab und kann das Gespräch gezielter führen; die fokussierte ärztliche Anamneseerhebung bleibt Teil der Konsultation.

Wie unterscheidet sich sublimd von einem einfachen Online-Fragebogen?

Viele Systeme listen die Angaben nur stichwortartig auf und bewirken dadurch kaum eine Zeitersparnis. sublimd erstellt mit der Medical Report Engine einen ausformulierten Bericht, der sich an der Dokumentationsweise von Ärztinnen und Ärzten orientiert und direkt für die interne Dokumentation und Austrittsberichte verwendet werden kann. Das Fachpersonal kann die Angaben anschliessend mit sublimd Outline strukturiert ergänzen.

Wie hoch ist die Zeitersparnis durch die digitale Anamnese?

In einer Studie an zwei Schweizer Notfallstationen reduzierte sich die durchschnittliche Dokumentationszeit pro Patient um 14 Minuten. Das Endometriosezentrum des Kantonsspitals Baden gibt eine durchschnittliche Zeitersparnis von über zehn Minuten pro Patientin an. In einer Studie des Universitätsspitals Basel bewerteten Oberärzte die mit sublimd entstandenen Berichte zudem als signifikant vollständiger.

Können auch Patientinnen und Patienten ohne Internetzugang teilnehmen?

Ja. Wer die Anamnese nicht zu Hause ausfüllen kann oder möchte, erhält sie im Wartezimmer am Tablet der Klinik. Wer auch das nicht nutzt, erscheint auf dem Dashboard des Behandlungsteams und wird mündlich befragt. So werden alle Patientinnen und Patienten erreicht, unabhängig von ihren digitalen Kenntnissen.

In welchen Sprachen ist die digitale Anamnese verfügbar?

Die Selbstanamnese für Notfallstationen ist aktuell in 10 Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Serbokroatisch, Albanisch, Türkisch und Ukrainisch. Weitere Sprachen werden auf Wunsch ergänzt.

Wie gelangen die Anamnese-Daten ins Klinikinformationssystem?

Der medizinische Bericht wird als Fliesstext oder als strukturierter Datensatz über eine HL7- oder FHIR-Schnittstelle an das KIS bzw. PDMS übergeben und ist dort ohne Medienbruch einsehbar. Aus dem Klinikinformationssystem lässt sich über einen kontextsensitiven Link direkt in den richtigen Fall springen. Wo keine klassische Schnittstelle verfügbar ist, kann die Übergabe über Robotic Process Automation (RPA) erfolgen; zusätzlich stehen die Daten als JSON, XML oder PDF bereit.

Wie werden die Daten geschützt?

sublimd wird On-Premise auf einem Server in der Klinik betrieben; die Daten bleiben in der Infrastruktur der Organisation. Der Datenzugriff ist über Active Directory und ein rollenbasiertes Rechtekonzept geregelt und wird im Audit Trail protokolliert. Patientinnen und Patienten melden sich mit Zwei-Faktor-Authentifizierung an, ohne App-Installation und ohne Kontoerstellung.

Was kostet die digitale Anamnese von sublimd?

Die Kosten setzen sich aus einer einmaligen Einrichtungsgebühr für die auf Ihre Klinik zugeschnittene Konfiguration sowie einer jährlichen Lizenzgebühr zusammen. Letztere richtet sich nach dem Nutzungsvolumen; Wartung und Support sind darin enthalten. Kontaktieren Sie uns gerne für eine individuelle Offerte.

Ist sublimd ein Medizinprodukt?

Nein. Massgebend für die Einordnung ist die Zweckbestimmung der Software, also der Zweck, für den sie vorgesehen ist. sublimd erhebt die Anamnese strukturiert, erstellt automatisch einen medizinischen Bericht, berechnet Scores nach den vorgegebenen Regeln, stellt die Ergebnisse aufbereitet dar und übergibt sie an KIS, PDMS oder Register. Zweck der Plattform ist es, administrative Arbeiten zu reduzieren; die Diagnose, Verhütung, Überwachung, Vorhersage, Prognose, Behandlung oder Linderung von Krankheiten gehört nicht zur Zweckbestimmung. Die medizinische Bewertung der Angaben bleibt Sache der Ärztin bzw. des Arztes. Die Produkte von sublimd sind ihrer Zweckbestimmung nach keine Medizinprodukte gemäss Medizinprodukteverordnung (MepV).

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Information

Die Produkte von sublimd stellen keinen Ersatz für eine sorgfältige ärztliche Anamnese und Untersuchung der Patienten dar. Sämtliche in den Produkten von sublimd präsentierten Informationen müssen von der medizinischen Fachperson zwingend kritisch hinterfragt und im Gespräch mit dem Patienten verifiziert werden. Die Produkte von sublimd dienen dem Zweck, administrative Arbeiten zu reduzieren und nicht Krankheiten zu diagnostizieren, verhüten, überwachen, vorhersagen oder behandeln. Die Produkte von sublimd sind ihrer Zweckbestimmung nach keine Medizinprodukte.