In Zusammenarbeit mit dem KSB Health Innovation Hub starten wir am Kantonsspital Baden (KSB) ein neues Projekt. Ziel ist es, die medizinische Dokumentation durch Digitalisierung mit sublimd, der Software-Plattform für Digital Health, zu vereinfachen und automatisieren.
Die digitale Transformation im Gesundheitswesen schreitet voran. Durch den Einsatz neuer technologischer Möglichkeiten und digitaler Lösungen verändern sich die Prozesse im gesamten Gesundheitssystem und ermöglichen neue Wege bei der Patientenversorgung. Diese kontinuierlichen Veränderungen stellen eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar: vorhandene personelle und finanzielle Ressourcen sollen so effizient wie möglich genutzt werden.
Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz¹ (KHZG) setzt das Bundesministerium für Gesundheit der Bundesrepublik Deutschland ein klares Signal für eine starke digitale Zukunft. Krankenhäuser sollen modernisiert und innovative Digitalisierungsprojekte vorangetrieben werden, damit die Vernetzung innerhalb des Gesundheitswesens sowie die Patientenversorgung noch weiter verbessert wird. Den Krankenhäusern stehen dabei Fördermittel von über 4 Milliarden Euro zur Verfügung, welche beim Bundesamt für Soziale Sicherheit (BAS) ab Inkrafttreten des Gesetzes (29.10.2020) bis zum 31. Dezember 2021 beantragt werden können.
Der health innovation hub (hih) des Bundesministeriums für Gesundheit hat unter dem Titel „Digital fit für das Krankenhauszukunftsgesetz“ eine strukturierte Umfrage unter Software-Anbietern durchgeführt. Damit wird Herstellern von digitalen Systemen für das Gesundheitswesen die Möglichkeit gegeben, sich Krankenhäusern zu präsentieren und mögliche Projekte gemäss der in §19 des Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) aufgelisteten Förderthemen aufzuzeigen. Ziel des KHZG ist es, neue Wege im Interesse einer digitalen, interoperablen, qualitativ hochwertigen Patientenversorgung sowohl im Krankenhaus als auch sektorübergreifend einzuschlagen.
Wie wäre es, wenn man statt aus trockenen Medizinbüchern und Internetseiten auf spielerische Art und Weise praxisnahes medizinisches Wissen aneignen und das differenzialdiagnostische Denken fördern könnte? Unterwegs im Zug, beim Warten auf den Bus oder in der Lerngruppe zwischen zwei Vorlesungen?